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Nahaufnahme einer lichten Stelle am Haaransatz; eine Hand hält das Haar auseinander, Sinnbild für Ursachen von Haarausfall.Nahaufnahme einer lichten Stelle am Haaransatz; eine Hand hält das Haar auseinander, Sinnbild für Ursachen von Haarausfall.

Ursachen für Haarausfall bei Frauen

Haarausfall betrifft viele Frauen in unterschiedlichen Lebensphasen und aus unterschiedlichen Gründen. Verstehe die Ursachen und finde die passende Lösung für dich. 

  • Das Wichtigste in Kürze: 

    • Welche Rolle spielen Hormone bei Haarausfall*? Sinkt der Östrogenspiegel, gewinnt Testosteron Einfluss auf die Haarwurzeln. Das kann den Wachstumszyklus verkürzen und zu dünnerem Haar führen. 
    • In welchen Lebensphasen tritt hormoneller Haarausfall auf? Nach der Schwangerschaft, bei PCOS sowie in und nach den Wechseljahren ist das Risiko für Haarausfall bei Frauen besonders erhöht. 
    • Wie hängen Stress und Haarausfall zusammen? Dauerhafter Stress erhöht den Cortisolspiegel, der die Haarwurzeln in die Ruhephase treibt – oft erst zwei bis vier Monate nach dem auslösenden Ereignis sichtbar. 
    • Welche weiteren Faktoren begünstigen Haarausfall bei Frauen? Saisonale Schwankungen, straffe Frisuren, Nährstoffmangel, bestimmte Medikamente sowie einige Erkrankungen können Haarausfall auslösen oder verstärken. 
    • Was können Frauen bei hormonellem oder stressbedingtem Haarausfall tun? Plantur 39 mit Phyto-Coffein-Complex beugt menopausalem Haarausfall vor. Bei verstärktem Haarausfall* bietet Plantur DMG CLINICAL eine intensivere Wirkstoffkombination. 

Hormoneller Haarausfall : Der Einfluss von Östrogen und Testosteron als Ursache für Haarausfall

Hormone spielen eine zentrale Rolle für gesundes Haarwachstum. Gerät das hormonelle Gleichgewicht aus der Balance, kann dies in jeder Lebensphase zu Haarausfall führen: beispielsweise nach einer Schwangerschaft oder mit dem Einsetzen der Wechseljahre.  

Was all diese Situationen verbindet: Der Östrogenspiegel sinkt, und männliche Hormone wie Testosteron gewinnen zunehmend Einfluss auf die Haarwurzeln. 

Der Wachstumszyklus der Haare

 Schematische Darstellung des Haarwachstumszyklus mit vier Phasen von Wachstum über Ruhe bis zur Neubildung des Haares.

Haare wachsen nicht kontinuierlich, sondern in einem natürlichen Dreiphasen-Zyklus: 

  • Wachstumsphase (Anagen): In dieser aktiven Phase wird das Haar von der Haarwurzel produziert. Sie dauert zwischen zwei und sechs Jahren. 
  • Übergangsphase (Catagen): Über einige Wochen löst sich das Haar allmählich von der Haarwurzel. 
  • Ruhephase (Telogen): Das Haar ist vollständig von der Wurzel getrennt und fällt aus. Die Haarwurzel regeneriert sich in dieser Phase, die zwei bis sechs Monate andauern kann, bevor ein neues Haar nachwächst. 

Dieser Zyklus verläuft für jedes einzelne Haar zeitversetzt und kann sich insgesamt über mehrere Jahre erstrecken.  

  • Wichtig zu wissen:  
    Jedes Haar durchläuft nur eine begrenzte Anzahl solcher Zyklen. Ist diese Grenze erreicht, wächst kein neues Haar mehr nach.  

Wenn Östrogen nachlässt, gewinnt Testosteron die Oberhand

Östrogen wirkt schützend auf die Haarwurzeln und hält den Wachstumszyklus stabil. Sinkt der Östrogenspiegel, gewinnt Testosteron zunehmend Einfluss auf die Haarwurzeln und kann den Wachstumszyklus verkürzen. Die Folge: Das Haar wächst dünner und kürzer nach. 

Dieser Mechanismus kann in verschiedenen Lebensphasen auftreten: 

  • Nach der Schwangerschaft: Der Hormonhaushalt verändert sich nach der Geburt erheblich. Der abrupte Abfall des Östrogenspiegels kann vorübergehend zu verstärktem Haarausfall führen. 
  • Bei PCOS (Polyzystisches Ovarialsyndrom): PCOS ist eine hormonelle Erkrankung, bei der der Körper erhöhte Mengen an männlichen Hormonen (Androgene) produziert. Dieses Ungleichgewicht kann den Haarwachstumszyklus stören und zu Haarausfall führen – häufig bereits bei jüngeren Frauen. 
  • In und nach den Wechseljahren: Mit der Menopause nimmt der Östrogenspiegel dauerhaft ab. Der wachsende Einfluss von Testosteron auf die Haarwurzeln kann zu der sogenannten androgenetischen Alopezie führen, dem häufigsten Grund für Haarausfall bei Frauen ab 40. 

Erblich bedingter Haarausfall (androgenetische Alopezie)

Der erblich bedingte Haarausfall (auch androgenetische Alopezie genannt) ist die häufigste Form des Haarausfalls bei Frauen.  

  • Die Ursache: Die Haarwurzeln reagieren genetisch bedingt überempfindlich auf das Hormon Dihydrotestosteron (DHT), ein Abbauprodukt von Testosteron.  
  • Die Folge: Die Wachstumsphase der Haare verkürzt sich zunehmend, das Haar wird feiner und wächst kürzer nach – bis die Haarwurzel schließlich kein sichtbares Haar mehr bildet. 
  • Typische Symptome bei Frauen: Das Haar wird vor allem am Scheitel und am Oberkopf sichtbar dünner, während der Haaransatz an der Stirn meist erhalten bleibt. Anders als bei Männern kommt es selten zu völliger Kahlheit – vielmehr wird das Haar insgesamt lichter. 
  • Wichtig:  
    Je früher du handelst, desto besser lassen sich die Haarwurzeln unterstützen. Mit der patentierten DMG + Coffein Formel von Plantur DMG CLINICAL kannst du Haarausfall* gezielt entgegenwirken und die Haardichte steigern. 

Plantur DMG CLINICAL bei verstärktem Haarausfall*

Wenn Prävention nicht mehr ausreicht: Die patentierte DMG + Coffein Formel ist die intensivste Lösung von Plantur – klinisch getestet. Sie reduziert Haarausfall* und steigert die Haardichte, ob nach der Schwangerschaft, bei hormonellen Veränderungen oder stressbedingtem Haarausfall*.

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Frau in heller Wohnumgebung hält ein Plantur-DMG-Clinical-Produkt in der Hand und zeigt es nach vorn.

Telogenes Effluvium : Der Einfluss von Stress als Ursache für Haarausfall

Stress ist eine der häufig unterschätzten Ursachen für Haarausfall bei Frauen. Ob beruflicher Druck, familiäre Belastungen, Schlafmangel oder einschneidende Lebensereignisse – anhaltender Stress versetzt den Körper in einen dauerhaften Ausnahmezustand.  

Die Folgen sind nicht nur auf das Wohlbefinden beschränkt: Auch die Haarwurzeln reagieren auf diese Belastung. 

Wie Stress das Haarwachstum beeinflusst

Unter Stress schüttet der Körper vermehrt das Hormon Cortisol aus. Ein dauerhaft erhöhter Cortisolspiegel kann den Energiestoffwechsel der Haarwurzeln beeinträchtigen und dazu führen, dass mehr Haare vorzeitig in die Ruhephase (Telogen) übergehen.  

Das Ergebnis: Mehr Haare fallen gleichzeitig aus, das Haarwachstum verlangsamt sich. Medizinisch wird diese Form des Haarausfalls als telogenes Effluvium bezeichnet. 

Typisch für stressbedingten Haarausfall ist, dass er oft mit einer Verzögerung von zwei bis vier Monaten nach dem auslösenden Ereignis einsetzt – und deshalb nicht immer sofort mit Stress in Verbindung gebracht wird.  

Häufige Auslöser sind: 

  • Anhaltender beruflicher oder privater Druck 
  • Chronischer Schlafmangel 
  • Körperliche Erschöpfung oder Übertraining 
  • Einschneidende Lebensereignisse wie Trennungen, Verluste oder Umzüge 
  • Die gute Nachricht:  
    Stressbedingter Haarausfall ist in den meisten Fällen vorübergehend. Sobald der Auslöser beseitigt und der Körper wieder ins Gleichgewicht gebracht wird, erholt sich auch das Haarwachstum in der Regel.  

    Gezielte Pflege kann die Haarwurzeln dabei unterstützen, schneller wieder in die aktive Wachstumsphase zurückzukehren. 

Forscherin im weißen Laborkittel blickt durch ein Mikroskop; Sinnbild für eine Studie zu Coffein bei stressbedingtem Haarausfall.

Coffein wirkt auch bei stressbedingtem Haarausfall

Eine internationale Studie belegt: Coffein kann die negativen Auswirkungen von Stress auf die Haarwurzel gezielt reduzieren. Es wirkt dem Stresshormon CRH entgegen, das den Haarwachstumszyklus hemmt, und unterstützt so eine gesunde Wachstumsphase. 

Weitere Ursachen : Einflussfaktoren für Haarausfall bei Frauen

Neben hormonellen Veränderungen und Stress gibt es eine Reihe weiterer Faktoren, die Haarausfall* begünstigen oder verstärken können. Ein Überblick über die häufigsten Auslöser: 

FAQ: Häufig gestellte Fragen zu Ursachen von Haarausfall bei Frauen

Haarausfall bei Frauen kann viele Ursachen haben. Die häufigsten sind hormonelle Veränderungen – etwa in den Wechseljahren, nach einer Schwangerschaft oder bei PCOS –, anhaltender Stress sowie Nährstoffmangel. Daneben können straffe Frisuren, bestimmte Medikamente, Schilddrüsenerkrankungen oder Autoimmunerkrankungen wie die Alopecia areata Haarausfall auslösen oder verstärken. Auch saisonale Schwankungen spielen eine Rolle. Welche Ursache vorliegt, lässt sich am besten durch eine ärztliche Untersuchung klären. 

Mit dem Einsetzen der Wechseljahre sinkt der Östrogenspiegel dauerhaft. Da Östrogen schützend auf die Haarwurzeln wirkt und den Wachstumszyklus stabil hält, gewinnt Testosteron zunehmend Einfluss auf die Haarwurzeln.  

Das Ergebnis: Die Wachstumsphase der Haare verkürzt sich, das Haar wächst dünner und kürzer nach. Bei genetisch bedingter Überempfindlichkeit der Haarwurzeln gegenüber dem Hormon DHT (Dihydrotestosteron) kann sich daraus die androgenetische Alopezie entwickeln – die häufigste Form des Haarausfalls bei Frauen ab 40. 

Ja. Anhaltender Stress erhöht den Cortisolspiegel im Körper, was dazu führen kann, dass mehr Haarfollikel vorzeitig in die Ruhephase übergehen und gleichzeitig ausfallen. Medizinisch wird diese Form als telogenes Effluvium bezeichnet.  

Typisch ist, dass der Haarausfall erst zwei bis vier Monate nach dem auslösenden Ereignis einsetzt – und deshalb oft nicht direkt mit Stress in Verbindung gebracht wird.  

Die gute Nachricht: Stressbedingter Haarausfall ist in den meisten Fällen vorübergehend und bildet sich zurück, sobald der Auslöser beseitigt ist. 

Während der Schwangerschaft sorgt ein erhöhter Östrogenspiegel dafür, dass viele Haare länger in der Wachstumsphase verbleiben. Das Haar dadurch wirkt voller und kräftiger.  

Nach der Geburt fällt der Östrogenspiegel abrupt ab, und viele Haare wechseln gleichzeitig in die Ruhephase und fallen aus. Dieser Haarausfall nach der Geburt ist in der Regel vorübergehend und kein Grund zur Sorge. Gezielte Pflege kann die Haarwurzeln in dieser Phase unterstützen. 

Ja. Straffe Zöpfe, enge Hochsteckfrisuren oder dauerhaft unter Zugkraft stehende Haarwurzeln können zu traktionsbedingtem Haarausfall führen.  

Hält die mechanische Belastung über einen längeren Zeitraum an, können die Haarwurzeln dauerhaft geschädigt werden. Wer regelmäßig straffe Frisuren trägt, sollte die Kopfhaut und Haarwurzeln bewusst entlasten und auf schonende Alternativen setzen. 

Haarausfall kann in manchen Fällen ein Hinweis auf eine zugrunde liegende Erkrankung sein. Besonders häufig ist eine Schilddrüsenunterfunktion, die den Stoffwechsel und damit auch das Haarwachstum beeinträchtigt. Auch Eisenmangel, Zinkmangel oder ein Vitamin-D-Defizit können diffusen Haarausfall auslösen.  

Beim kreisrunden Haarausfall (Alopecia areata) greift das Immunsystem irrtümlich die eigenen Haarwurzeln an. Wenn der Verdacht besteht, dass Haarausfall eine medizinische Ursache hat, ist ein Arztbesuch empfehlenswert. 

Der wichtigste Schritt ist frühzeitiges Handeln.  

  • Bei menopausalem oder hormonell bedingtem Haarausfall bietet die Plantur 39 Phyto-Coffein-Haarpflege einen wissenschaftlich belegten ersten Schritt: Der Phyto-Coffein-Complex aktiviert die Haarwurzeln bereits beim Waschen und wirkt dem Einfluss von Testosteron entgegen.  
  • Bei verstärktem Haarausfall* – ob hormonell, stressbedingt oder nach der Schwangerschaft – bietet Plantur DMG CLINICAL mit seiner patentierten DMG + Coffein Formel eine intensivere, klinisch getestete Option.  
  • Ergänzend lohnt es sich, Stressauslöser zu reduzieren, auf eine ausgewogene Ernährung zu achten und bei Bedarf ärztlichen Rat einzuholen. 

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* nicht krankheitsbedingt