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Nahaufnahme eines breiten Scheitels mit sichtbarer Kopfhaut; Hände greifen ins Haar, Sinnbild für Symptome von Haarausfall.Nahaufnahme eines breiten Scheitels mit sichtbarer Kopfhaut; Hände greifen ins Haar, Sinnbild für Symptome von Haarausfall.

Symptome für Haarausfall bei Frauen

Dünner werdendes Haar, plötzlicher Haarausfall oder kahle Stellen – die Symptome können sehr unterschiedlich sein. Hier erfährst du, welche Formen es gibt und woran du sie erkennst. 

  • Das Wichtigste in Kürze: 

    • Wie viel Haarausfall ist normal? 60 bis 100 Haare pro Tag sind unbedenklich – erst wenn sich das Haar sichtbar ausdünnt, spricht man von Alopezie. 
    • Welche Formen von Haarausfall gibt es bei Frauen? Man unterscheidet drei häufige Formen: hormonell-erblich bedingter Haarausfall, diffuser Haarausfall und kreisrunder Haarausfall. 
    • Wie zeigt sich hormoneller Haarausfall? Das Haar dünnt vor allem entlang des Mittelscheitels aus – schleichend und oft über einen längeren Zeitraum. 
    • Was sind die Symptome bei diffusem Haarausfall? Plötzlich vermehrter Haarausfall gleichmäßig über die gesamte Kopfhaut – häufig ausgelöst durch Stress oder Nährstoffmangel. 
    • Woran erkenne ich kreisrunden Haarausfall? Klar abgegrenzte, runde kahle Stellen, die plötzlich und ohne Vorwarnung auftreten – ein Arztbesuch ist hier empfehlenswert. 

Anzeichen : Wie viel Haarausfall ist normal?

Haarausfall ist bis zu einem gewissen Grad völlig normal. Die Faustregel lautet: 60 bis 100 Haare verliert jeder Mensch am Tag. Erst wenn deutlich mehr Haare ausfallen und sich das Haar sichtbar ausdünnt, spricht man von Haarausfall, medizinisch auch Alopezie genannt.  

Typische Anzeichen sind:  

  • ein sich verbreiternder Scheitel 
  • ein zurückgehender Haaransatz 
  • eine zunehmend sichtbare Kopfhaut 

Haarausfall bei Frauen kann in jedem Alter auftreten und unterschiedliche Ursachen haben – von hormonellen Veränderungen über Stress bis hin zu genetischen Faktoren.  

  • Wer morgens vermehrt Haare auf dem Kopfkissen, in der Bürste oder in der Dusche bemerkt, sollte die Situation genauer beobachten und frühzeitig handeln.  

Welche Arten von Haarausfall gibt es?

Nicht jeder Haarausfall ist gleich. Je nach Ursache und Art zeigen sich unterschiedliche Symptome und Muster. Bei Frauen unterscheidet man grundsätzlich zwischen drei häufigen Formen:  

  • erblich bedingter bzw. hormoneller Haarausfall
  • diffuser Haarausfall 
  • kreisrunder Haarausfall  

Jede dieser Formen hat ihre eigenen Merkmale und erfordert eine individuelle Betrachtung. 

Dünner werdendes Haar : Symptome bei erblich bedingtem und hormonellem Haarausfall

Frau hebt ihr Haar an und zeigt eine sichtbar breitere Scheitelpartie; Sinnbild für ein mögliches Symptom von Haarausfall.

Der erblich bedingte und hormonelle Haarausfall – auch androgenetische Alopezie genannt – ist die häufigste Form des Haarausfalls bei Frauen. Er entwickelt sich meist schleichend und über einen längeren Zeitraum, weshalb er oft erst spät bemerkt wird. 

Die typischen Symptome bei Frauen sind: 

  • Ausdünnung im Scheitelbereich: Das Haar wird entlang des Mittelscheitels zunehmend dünner, während der Haaransatz an den Seiten meist erhalten bleibt. 
  • Sichtbare Kopfhaut: Mit fortschreitendem Haarausfall wird die Kopfhaut im Scheitelbereich zunehmend sichtbar. 
  • Verbreiterter Scheitel: Der Mittelscheitel wirkt breiter als gewohnt – ein häufig erstes und auffälliges Zeichen. 
  • Feineres Haar: Die einzelnen Haarsträhnen fühlen sich dünner und leichter an, das Haar verliert an Volumen und Fülle. 
  • Nachlassendes Haarwachstum: Die Wachstumsphase der Haare verkürzt sich, sodass die Haare insgesamt kürzer und weniger dicht nachwachsen. 

Betrifft erblich bedingter Haarausfall nicht nur Männer?

Erblich bedingter Haarausfall wird häufig als rein männliches Problem wahrgenommen. Der Grund dafür liegt in einer vererbten Überempfindlichkeit der Haarwurzeln gegenüber Dihydrotestosteron (DHT) – einem Abbauprodukt von Testosteron –, die bei Männern häufiger und oft schon früh im Leben zum Tragen kommt. 

Bei Frauen schützt das weibliche Hormon Östrogen die Haarwurzeln und wirkt dem Einfluss von DHT entgegen. Nimmt der Östrogenspiegel jedoch ab – etwa in den Wechseljahren – gewinnt DHT an Einfluss auf die Haarwurzeln und kann den erblich bedingten Haarausfall auslösen oder verstärken. 

Der entscheidende Unterschied liegt im Muster des Haarausfalls:  

  • Während bei Männern häufig schon ab der Pubertät Geheimratsecken entstehen und sich eine vollständige Glatze entwickeln kann, verläuft der Haarausfall bei Frauen deutlich anders.  
  • Bei Frauen dünnt das Haar vor allem entlang des Mittelscheitels aus und die Kopfhaut wird zunehmend sichtbar – eine vollständige Kahlheit bleibt jedoch in der Regel aus. 

Plötzlicher Haarausfall : Symptome bei erblich bedingtem und hormonellem Haarausfall

Diffuser Haarausfall – medizinisch auch als telogenes Effluvium bezeichnet – unterscheidet sich von anderen Formen vor allem durch sein Muster und seinen Verlauf: Anders als beim hormonellen Haarausfall, der sich häufig im Scheitelbereich zeigt, tritt diffuser Haarausfall gleichmäßig über die gesamte Kopfhaut verteilt auf – ohne ein typisches Muster oder eine klar abgegrenzte Stelle. 

Ein weiterer wesentlicher Unterschied liegt im Verlauf: Während erblich bedingter Haarausfall sich schleichend und dauerhaft entwickelt, setzt diffuser Haarausfall oft plötzlich ein. Häufige Auslöser sind Stress, Nährstoffmangel, hormonelle Veränderungen – etwa nach einer Schwangerschaft oder durch Schilddrüsenerkrankungen – sowie bestimmte Medikamente.  

In vielen Fällen ist diffuser Haarausfall vorübergehend und bildet sich zurück, sobald die auslösende Ursache behandelt wird. 

Typische Symptome des diffusen Haarausfalls sind: 

  • Gleichmäßige Ausdünnung über die gesamte Kopfhaut: Es gibt keine spezifische Stelle, an der das Haar stärker ausfällt – die Dichte nimmt überall ab. 
  • Plötzlich vermehrter Haarausfall: Deutlich mehr Haare als gewöhnlich bleiben in der Bürste, auf dem Kopfkissen oder in der Dusche zurück – oft innerhalb kurzer Zeit. 
  • Nachlassendes Haarvolumen: Das Haar wirkt insgesamt schlaffer und dünner, Frisuren halten schlechter. 
  • Der Begriff telogenes Effluvium beschreibt, was auf Haarwurzel-Ebene passiert:  

    Durch einen auslösenden Faktor wechseln ungewöhnlich viele Haarfollikel gleichzeitig in die Ruhephase – die sogenannte Telogenphase – und fallen anschließend vermehrt aus.  

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Kahle Stellen : Symptome bei kreisrundem Haarausfall

Kreisrunder Haarausfall – medizinisch als Alopecia areata bezeichnet – ist die auffälligste Form des Haarausfalls. Er unterscheidet sich deutlich von den anderen Formen, da er nicht schleichend verläuft, sondern plötzlich und an klar abgegrenzten Stellen auftritt. 

Typische Symptome des kreisrunden Haarausfalls sind: 

  • Runde oder ovale kahle Stellen: Das Haar fällt in klar umrissenen, münzgroßen Bereichen aus – meist am Hinterkopf oder an den Schläfen. 
  • Plötzlicher Haarausfall: Die kahlen Stellen entstehen oft innerhalb weniger Tage oder Wochen, ohne Vorwarnung. 
  • Ausrufezeichen-Haare: An den Rändern der kahlen Stellen finden sich häufig kurze, nach unten hin dünner werdende Haare – ein typisches Merkmal der Alopecia areata. 
  • Mehrere betroffene Stellen: In manchen Fällen treten mehrere kahle Stellen gleichzeitig oder nacheinander auf. 

Kreisrunder Haarausfall gilt als Autoimmunerkrankung: Das Immunsystem greift fälschlicherweise die eigenen Haarwurzeln an und unterbricht so das Haarwachstum. Er kann in jedem Alter auftreten und betrifft Frauen und Männer gleichermaßen. In vielen Fällen ist diese Art des Haarausfall nur vorübergehend und die Haare wachsen von selbst wieder nach. 

  • Ärztlicher Rat 
    Hast du kreisrunde kahle Stellen an deiner Kopfhaut entdeckt? Wende dich an eine Ärztin oder einen Arzt, um die Ursache abklären zu lassen und die passende Behandlung zu finden. 

FAQ: Häufig gestellte Fragen zu Symptomen von Haarausfall bei Frauen

Bis zu 100 Haare pro Tag zu verlieren ist völlig normal und Teil des natürlichen Haarwachstumszyklus. Erst wenn deutlich mehr Haare ausfallen und sich das Haar sichtbar ausdünnt – etwa durch einen breiter werdenden Scheitel, eine zunehmend sichtbare Kopfhaut oder nachlassendes Volumen – spricht man von Haarausfall, medizinisch auch Alopezie genannt.  

Wer täglich vermehrt Haare in der Bürste, auf dem Kopfkissen oder in der Dusche bemerkt, sollte die Situation genauer beobachten und frühzeitig handeln. 

Die ersten Anzeichen sind oft subtil und werden deshalb häufig erst spät bemerkt. Typische frühe Symptome sind ein sich verbreiternder Mittelscheitel, ein Haar, das sich insgesamt dünner und leichter anfühlt, sowie nachlassendes Volumen beim Föhnen oder Frisieren. Auch wenn Frisuren schlechter halten als gewohnt oder die Kopfhaut im Scheitelbereich zunehmend sichtbar wird, kann das ein erstes Zeichen sein.  

Je früher gehandelt wird, desto besser lässt sich dem weiteren Haarausfall entgegenwirken. 

Die beiden Formen unterscheiden sich vor allem im Muster und im Verlauf.
Erblich bedingter Haarausfall (androgenetische Alopezie) entwickelt sich schleichend und zeigt sich typischerweise im Scheitelbereich – das Haar dünnt entlang des Mittelscheitels aus, während der Haaransatz an den Seiten meist erhalten bleibt.  

Diffuser Haarausfall hingegen tritt oft plötzlich auf und betrifft die gesamte Kopfhaut gleichmäßig – ohne ein spezifisches Muster. Er ist häufig vorübergehend und durch äußere Faktoren wie Stress, Nährstoffmangel oder hormonelle Veränderungen ausgelöst. 

Kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata) ist durch klar abgegrenzte, runde oder ovale kahle Stellen gekennzeichnet, die plötzlich und ohne Vorwarnung auftreten – oft innerhalb weniger Tage oder Wochen.  

Typisch sind auch sogenannte Ausrufezeichen-Haare: kurze Haare an den Rändern der kahlen Stellen, die nach unten hin dünner werden. In manchen Fällen treten mehrere kahle Stellen gleichzeitig auf.  

Da kreisrunder Haarausfall eine Autoimmunerkrankung ist, sollte bei diesem Symptombild unbedingt ärztlicher Rat eingeholt werden. 

Der wesentliche Unterschied liegt im Muster des Haarausfalls.  

Bei Männern beginnt erblich bedingter Haarausfall häufig schon in jungen Jahren mit Geheimratsecken und kann sich bis zur vollständigen Glatze entwickeln.  

Bei Frauen verläuft der Haarausfall deutlich anders: Das Haar dünnt vor allem entlang des Mittelscheitels aus, der Haaransatz bleibt in der Regel erhalten und eine vollständige Kahlheit tritt so gut wie nie auf. Zudem schützt das weibliche Hormon Östrogen die Haarwurzeln – weshalb erblich bedingter Haarausfall bei Frauen oft erst mit dem Einsetzen der Wechseljahre deutlich sichtbar wird. 

Der wichtigste Schritt ist: frühzeitig handeln. Je früher mit einer wirksamen Haarpflege begonnen wird, desto besser lässt sich dem weiteren Haarausfall entgegenwirken.  

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Ergänzend lohnt es sich, die Ernährung auf mögliche Nährstoffmängel zu überprüfen und bei Bedarf ärztlichen Rat einzuholen. 

Ratgeber: Weitere Themen zu Haarausfall

* nicht krankheitsbedingt