Hormoneller Haarausfall
Wenn Hormone das Haar schwächen: Ursachen verstehen und gezielt handeln
Das Wichtigste in Kürze:
- Was ist hormonell bedingter Haarausfall? Wenn Haarwurzeln genetisch überempfindlich auf das Hormon DHT (Dihydrotestosteron) reagieren, kann ein veränderter Hormonspiegel dazu führen, dass das Haar feiner nachwächst und die Haardichte abnimmt. Medizinisch wird das als androgenetische Alopezie bezeichnet.
- Welche Auslöser gibt es? Häufige Auslöser sind die Wechseljahre, eine Schwangerschaft, das Absetzen der Pille sowie das Polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS). Auch Schilddrüsenerkrankungen können den Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht bringen und Haarausfall begünstigen.
- Woran erkenne ich hormonell bedingten Haarausfall? Typisch ist ein gleichmäßiges Ausdünnen im Scheitelbereich, ein breiter werdender Mittelscheitel und insgesamt weniger Volumen. Anders als bei Männern bleibt der Haaransatz bei Frauen in der Regel erhalten.
- Wer ist betroffen und ab wann? Schätzungen zufolge ist bis zu jede zweite Frau im Laufe ihres Lebens betroffen. Bei erblicher Veranlagung kann Haarausfall bereits ab 30 auftreten, häufiger zeigt er sich ab 40 und verstärkt sich in und nach den Wechseljahren.
- Was kann ich vorbeugend tun? Wer früh handelt, kann das Fortschreiten in vielen Fällen verlangsamen. Coffein aktiviert die Haarwurzel bereits beim Waschen, Phytoflavone wirken dem Einfluss der Androgene entgegen und Zink sowie Niacin unterstützen das gesunde Haarwachstum.
- Was hilft bei bereits verstärktem Haarausfall*? Bei deutlich spürbarem Haarausfall* kann eine wirkstoffstärkere Pflege gezielt an der Haarwurzel ansetzen. Wichtig: Je früher gehandelt wird, desto größer die Chance, das Haar langfristig zu erhalten.
Plantur bei hormonell bedingtem Haarausfall
Definition: Hormoneller Haarausfall: Was bedeutet das genau?
Haare wachsen, fallen aus und wachsen neu nach. Dieser Zyklus ist vollkommen normal: Bis zu 100 Haare pro Tag gelten als unbedenklicher Haarverlust. Wenn das Haar jedoch spürbar dünner wird, der Scheitel breiter wirkt oder die Haardichte insgesamt nachlässt, kann hormonell bedingter Haarausfall die Ursache sein.
Medizinisch wird diese Form als androgenetische Alopezie bezeichnet, also als Haarausfall bedingt durch männliche Hormone. Der Begriff beschreibt, was im Körper passiert: Bestimmte männliche Hormone, sogenannte Androgene, wirken auf die Haarwurzeln ein und schwächen sie schrittweise. Da die Empfindlichkeit der Haarwurzeln gegenüber diesen Hormonen vererbt wird, spricht man auch von erblich bedingtem oder anlagebedingtem Haarausfall.
Wichtig zu verstehen: Hormonell bedingter Haarausfall entsteht nicht durch einen Überschuss an Hormonen. Die Ursache liegt in Haarwurzeln, die auf Androgene überempfindlich reagieren. Verändert sich der Hormonspiegel, etwa durch die Wechseljahre, eine Schwangerschaft oder das Absetzen der Pille, kann diese Überempfindlichkeit sichtbar werden.
Ist hormoneller Haarausfall* heilbar?
Die genetische Veranlagung lässt sich nicht verändern. Wird jedoch früh gehandelt, kann das Fortschreiten des Haarausfalls in vielen Fällen deutlich verlangsamt oder gestoppt werden. Sind die Haarwurzeln dauerhaft geschädigt, wächst das Haar nicht mehr nach.
Ursachen: Hormonell bedingter Haarausfall: Diese Auslöser gibt es
Hinter dem Begriff "hormoneller Haarausfall" verbergen sich mehrere unterschiedliche Auslöser. Allen gemeinsam ist, dass ein Ungleichgewicht im Hormonhaushalt die Haarwurzeln unter Druck setzt.
Das Hormon Dihydrotestosteron (DHT), ein Abkömmling des Testosterons, spielt dabei die zentrale Rolle: Es verkleinert die Haarfollikel, verringert deren Blutversorgung und führt dazu, dass das Haar immer feiner nachwächst, bis die Wurzel schließlich ihre Arbeit einstellt.
Die häufigsten hormonellen Auslöser im Überblick:
Wechseljahre
Mit dem Einsetzen der Menopause sinkt der Östrogenspiegel dauerhaft. Östrogen schützt die Haarwurzel und verlängert ihre Wachstumsphase. Fällt dieser Schutz weg, gewinnt DHT an Einfluss. Bis zu einem Drittel aller Frauen in den Wechseljahren bemerkt eine spürbare Veränderung der Haardichte.Erbliche Veranlagung
Wer eine familiäre Vorbelastung hat, trägt eine vererbte Überempfindlichkeit der Haarwurzeln gegenüber DHT. Diese kann sich bereits ab dem 30. Lebensjahr zeigen, tritt aber häufiger ab 40 auf. Hormonelle Veränderungen, etwa durch die Wechseljahre, können den bereits angelegten Haarausfall sichtbar werden lassen.Schwangerschaft und Wochenbett
Während der Schwangerschaft läuft die Östrogenproduktion auf Hochtouren: Das Haar wirkt voller und kräftiger als je zuvor. Nach der Geburt fällt der Östrogenspiegel abrupt ab. Der Körper schickt daraufhin viele Haare gleichzeitig in die Ruhephase, was zu verstärktem Haarausfall führt, der meist nach sechs bis zwölf Monaten von selbst nachlässt.Antibabypille: Einnahme und Absetzen
Manche Frauen bemerken Haarausfall während der Einnahme hormoneller Verhütungsmittel, andere erst nach dem Absetzen. In beiden Fällen ist die Veränderung des Hormonspiegels der Auslöser. In der Regel reguliert sich der Haarausfall mit der Zeit wieder von selbst.Polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS)
Das PCOS ist die häufigste hormonelle Störung bei Frauen im gebärfähigen Alter und betrifft bis zu jede zehnte Frau. Eine erhöhte Produktion männlicher Hormone ist typisch für das Syndrom und kann erblich bedingten Haarausfall begünstigen oder verstärken.Schilddrüsenerkrankungen
Sowohl eine Über- als auch eine Unterfunktion der Schilddrüse kann den Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht bringen und diffusen Haarausfall auslösen. Dieser ist in der Regel reversibel, wenn die Schilddrüsenfunktion behandelt wird.
Symptome: Symptome von hormonell bedingtem Haarausfall*: So erkennst du ihn
Hormonell bedingter Haarausfall* entwickelt sich schleichend über Monate oder Jahre. Viele Frauen bemerken die Veränderungen zunächst nur beim Waschen oder Kämmen. Das Erscheinungsbild bei Frauen unterscheidet sich dabei deutlich von dem bei Männern.
Typische Anzeichen bei Frauen:
- Das Haar dünnt gleichmäßig im Scheitelbereich aus, der Scheitel selbst wirkt breiter als früher.
- Die Kopfhaut schimmert durch, besonders im Bereich des Mittelscheitels.
- Das Haar fühlt sich feiner und leichter an, es hat weniger Volumen und liegt flacher am Kopf an.
- Mehr Haare als gewöhnlich bleiben in der Bürste, auf dem Kopfkissen oder in der Dusche zurück.
- Das Haar wächst langsamer nach als früher.
- In fortgeschrittenen Fällen kann sich der Haaransatz an den Schläfen leicht zurückziehen.
So unterscheidet sich das Muster von dem beim Mann:
Bei Männern beginnt androgenetischer Haarausfall typischerweise mit Geheimratsecken und einer Stirnglatze.
Bei Frauen bleibt der Haaransatz in der Regel erhalten. Stattdessen dünnt das Haar diffus im Scheitelbereich aus. Eine vollständige Glatze ist bei Frauen sehr selten.
Wann solltest du zum Arzt?
Fallen dauerhaft mehr als 100 Haare pro Tag aus, bilden sich sichtbar kahle Stellen oder tritt der Haarausfall plötzlich und stark auf, sollte ein Dermatologe aufgesucht werden. Nur eine fachärztliche Untersuchung kann die genaue Ursache klären und andere Erkrankungen ausschließen.
Betroffene: Wer bekommt hormonell bedingten Haarausfall und wann beginnt er?
Hormonell bedingter Haarausfall ist weit verbreitet: Schätzungen zufolge ist bis zu jede zweite Frau im Laufe ihres Lebens davon betroffen. Die Häufigkeit steigt mit dem Alter deutlich an, besonders in und nach den Wechseljahren.
Bei Frauen mit erblicher Veranlagung kann der Haarausfall bereits ab dem 30. Lebensjahr, in seltenen Fällen sogar schon ab dem 20. Lebensjahr auftreten. Häufiger zeigt er sich jedoch ab 40 Jahren. Wann genau er beginnt und wie stark er sich entwickelt, lässt sich nicht vorhersagen. Ein früher Beginn kann auf einen intensiveren Verlauf hinweisen.
Entscheidend ist nicht allein das Alter, sondern das Zusammenspiel aus genetischer Veranlagung, aktuellem Hormonstatus und weiteren Faktoren wie Ernährung, Stress und allgemeiner Gesundheit. Frauen, deren Mütter oder Großmütter unter Haarausfall gelitten haben, tragen ein erhöhtes Risiko, selbst betroffen zu sein.
Hormonell bedingter Haarausfall ist keine Erkrankung im klassischen Sinne, sondern eine biologische Reaktion auf veränderte Hormonspiegel in Kombination mit einer genetischen Empfindlichkeit der Haarwurzeln.
Das bedeutet: Wer früh gegensteuert, kann das Fortschreiten in vielen Fällen verlangsamen.
Vorbeugung: Haarausfall in den Wechseljahren vorbeugen: Der Plantur 39 Phyto-Coffein-Complex
Wer eine erbliche Veranlagung zu Haarausfall hat oder sich in der Perimenopause befindet, kann frühzeitig gegensteuern. Entscheidend ist die tägliche Pflege der Haarwurzel: Je länger die Haarwurzel aktiv und gut versorgt bleibt, desto länger bleibt das Haar dicht und kräftig.
Genau hier setzt der Plantur 39 Phyto-Coffein-Complex an. Er schützt die Haarwurzel vor der menopausalen Wachstumsschwäche und beugt hormonell bedingtem Haarausfall* aktiv vor:
- Coffein aktiviert die Haarwurzel bereits beim Waschen, stimuliert den Zellstoffwechsel und verlängert die Wachstumsphase des Haares.
- Phytoflavone aus der Sojapflanze wirken dem negativen Einfluss der Androgene auf die Haarwurzel entgegen und stärken die Widerstandskraft der Kopfhaut.
- Zink und Niacin fördern das gesunde Haarwachstum zusätzlich und unterstützen die Regeneration der Haarwurzel.
Die Wirksamkeit des Plantur 39 Phyto-Coffein-Complex gegen menopausalen Haarausfall ist wissenschaftlich belegt und klinisch getestet.
Täglich anwenden für optimale Wirkung
Das Shampoo ersetzt beim Haarewaschen einfach das gewohnte Shampoo.
Mindestens 2 Minuten einwirken lassen, damit der Coffein-Complex die Haarwurzel optimal erreicht.
An Tagen ohne Haarwäsche übernimmt das Tonikum:
Morgens oder abends auf die Kopfhaut auftragen, einmassieren und nicht ausspülen. So ist die Haarwurzel täglich mit Coffein versorgt.
Behandlung: Verstärkter Haarausfall*: Mit Plantur DMG Clinical gezielt gegensteuern
Wenn der Haarausfall* bereits deutlich spürbar ist oder sich trotz regelmäßiger Pflege verstärkt, braucht es eine wirkstoffstärkere Lösung. Plantur DMG Clinical wurde speziell für Frauen entwickelt, die unter verstärktem oder fortgeschrittenem Haarausfall* leiden, und setzt mit einer patentierten Wirkstoffkombination direkt an der Haarwurzel an.
Die patentierte Formel aus DMG (Dimethylglycin) und Coffein (Pat. Nr. EP4221675) wirkt auf zwei Ebenen:
- DMG fördert die Mikrozirkulation der Kopfhaut und verbessert so die Nährstoff- und Sauerstoffversorgung der Haarwurzel gezielt und messbar.
- Coffein stimuliert den Zellstoffwechsel der Haarwurzel, versorgt die Zellen mit mehr Energie und fördert das Zellwachstum – wissenschaftlich belegt in zahlreichen Studien.
Die Wirksamkeit gegen Haarausfall* wurde klinisch getestet. Die Formel ist speziell für die Bedürfnisse von Frauen entwickelt und lässt sich einfach in die tägliche Routine integrieren.
Deine Plantur Routine
Das Shampoo ersetzt beim Haarewaschen einfach das gewohnte Shampoo.
2 Minuten einwirken lassen, ausspülen, fertig.
Der Conditioner pflegt das Haar, sorgt für leichte Kämmbarkeit und Geschmeidigkeit des Haars.
Eine haselnussgroße Menge gleichmäßig im feuchten Haar verteilen, nach 30 Sekunden wieder ausspülen.
Serum an Tagen ohne Haarwäsche verwenden.
Morgens oder abends auf die Kopfhaut auftragen, nicht ausspülen und das Haar wie gewohnt stylen.
FAQ: Häufig gestellte Fragen zu hormonellem Haarausfall
In den meisten Fällen nicht. Hormonell bedingter Haarausfall ist in der Regel eine biologische Reaktion des Körpers auf veränderte Hormonspiegel in Kombination mit einer genetischen Empfindlichkeit der Haarwurzeln – keine Erkrankung im klassischen Sinne, sondern eine Veranlagung.
In seltenen Fällen kann jedoch eine Erkrankung der Auslöser sein: Sowohl das Polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS) als auch Schilddrüsenerkrankungen können den Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht bringen und Haarausfall begünstigen oder verstärken.
Wer unsicher ist, ob hinter dem Haarausfall eine behandlungsbedürftige Ursache steckt, sollte einen Dermatologen oder Gynäkologen aufsuchen.
Die beiden Begriffe beschreiben dasselbe Phänomen aus unterschiedlichen Blickwinkeln.
Erblich bedingter Haarausfall bezeichnet die genetische Veranlagung: Die Haarwurzeln reagieren überempfindlich auf das Hormon DHT. Hormonell bedingter Haarausfall beschreibt den Auslöser: Ein veränderter Hormonspiegel, etwa durch die Wechseljahre oder das Absetzen der Pille, lässt diese Überempfindlichkeit sichtbar werden. Beides hängt eng zusammen.
Ja. Sowohl die Einnahme als auch das Absetzen hormoneller Verhütungsmittel kann Haarausfall* auslösen, da sich der Hormonspiegel verändert.
In beiden Fällen reguliert sich der Haarausfall* in der Regel mit der Zeit wieder von selbst. Wer eine erbliche Veranlagung hat, kann empfindlicher auf diese Veränderungen reagieren.
Ja. Während der Schwangerschaft hält ein erhöhter Östrogenspiegel die Haare länger in der Wachstumsphase. Nach der Geburt fällt der Östrogenspiegel abrupt ab, und viele Haare wechseln gleichzeitig in die Ruhephase. Der daraus resultierende Haarausfall* ist in der Regel vorübergehend und klingt nach sechs bis zwölf Monaten von selbst ab.
Mit Coffein + DMG Haarpflege kannst du das erneute Haarwachstum aber aktiv unterstützen.
Das ist individuell verschieden. Bei Frauen mit erblicher Veranlagung kann er bereits ab dem 30. Lebensjahr auftreten, in seltenen Fällen sogar früher. Am häufigsten zeigt er sich jedoch ab 40 Jahren und verstärkt sich in und nach den Wechseljahren. Ein früher Beginn kann auf einen intensiveren Verlauf hinweisen.
Frühzeitige Pflege kann das Fortschreiten des Haarausfalls* verlangsamen. Der Plantur 39 Phyto-Coffein-Complex schützt die Haarwurzel vor der menopausalen Wachstumsschwäche: Coffein aktiviert die Haarwurzel bereits beim Waschen, Phytoflavone wirken dem negativen Einfluss der Androgene entgegen, und Zink sowie Niacin fördern das gesunde Haarwachstum. Die Wirksamkeit ist wissenschaftlich belegt.
Bei verstärktem oder fortgeschrittenem Haarausfall* empfiehlt sich Plantur DMG Clinical mit der patentierten Formel aus DMG und Coffein (Pat. Nr. EP4221675). DMG fördert die Mikrozirkulation der Kopfhaut und verbessert die Nährstoffversorgung der Haarwurzel. Coffein stimuliert den Zellstoffwechsel und fördert das Haarwachstum. Die Wirksamkeit gegen Haarausfall* wurde klinisch getestet. Bei anhaltendem oder starkem Haarausfall* empfiehlt sich zusätzlich eine fachärztliche Beratung.
Das hängt davon ab, wie früh gegensteuert wird:
- Sind die Haarwurzeln noch aktiv, kann gezieltes Handeln das Fortschreiten verlangsamen oder stoppen.
- Sind die Haarwurzeln dauerhaft geschädigt, wächst das Haar nicht mehr nach.
Frühzeitiges Handeln ist daher entscheidend.
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* nicht krankheitsbedingt





